Circular Monday 2025 – Österreich als Teil einer globalen Bewegung
108 Millionen Menschen. 58 Länder. Fast 1.500 beteiligte Organisationen weltweit. Der Circular Monday 2025 hat heuer neue Rekorde gesetzt – und Österreich war mit einem starken Programm mittendrin.
Globales Signal: Die Welt ist bereit für zirkulären Konsum
Was 2017 als kleine Initiative in Malmö begann, ist heute die größte weltweite Kampagne für zirkulären Konsum – und ein kraftvoller Gegenpol zum Black Friday.
Die wichtigsten globalen Ergebnisse 2025:
- 108 Mio. potenzielle Reichweite (höchster Wert der Geschichte)
- 58 teilnehmende Länder
- 1.484 Unternehmen, Organisationen & Influencer
- 31 freiwillige Unterstützer:innen weltweit
- Sichtbarkeit in internationalen Medien wie MSN, La Repubblica, CTV News, DerStandard, ORF und europäischen Institutionen
Der Erfolg zeigt: Immer mehr Menschen wollen Reparieren, Wiederverwenden, Teilen und Tauschen – statt Wegwerftrend und Fast Fashion.
Zentrale Botschaften aus Österreich
Österreich hat sich 2025 mit vielen lokalen Aktionen sowie einer bundesweiten Online-Session aktiv eingebracht – organisiert von Ressourcen Forum Austria, Circular Economy Forum Austria, ThirtySix Degrees Sustainability Consulting und The Good Tribe.
In der Live-Session mit Karin Huber-Heim, Nadine Schratzberger, Mirjam Techt und Forian Iro wurden konkrete Wege in die Kreislaufwirtschaft sichtbar gemacht – praxisnah, inspirierend und lösungsorientiert.
Die Inputs der Speaker:innen machten klar: Kreislaufwirtschaft ist längst weit mehr als ein ökologisches Anliegen – sie ist ein strategischer Wirtschaftsfaktor.
Unternehmen, die heute aktiv Ressourcen im Kreis führen, stärken nicht nur Umwelt und Gesellschaft, sondern sichern sich auch einen entscheidenden Wettbewerbs- und Innovationsvorsprung für die Zukunft. Evelina Lundqvist, Ansprechpartnerin für Circular Monday in Österreich und Mitglied im Ressourcen Forum Austria hob dabei die Breite des Engagements in Österreich hervor: „Am 24. November zeigten Unternehmen, Organisationen und Initiativen in ganz Österreich, wie Kreislaufwirtschaft konkret gelebt werden kann. Von Reparatur- und Tauschaktionen über Workshops bis zu Unternehmensprojekten – der Circular Monday macht sichtbar, wie vielfältig Engagement und Innovation im ganzen Land sind.“
Gleichzeitig wurde betont, dass Kreislaufwirtschaft aus der Nische heraus in den Mainstream rücken muss. Vermeidung, Wiederverwendung, Reparatur und Recycling sollten keine Sonderwege sein, sondern selbstverständlicher Bestandteil unseres alltäglichen Wirtschaftens.
Die österreichischen Vorreiterbetriebe zeigten eindrucksvoll, dass zirkuläre Geschäftsmodelle schon jetzt praxistauglich, wirtschaftlich attraktiv und skalierbar sind – und dass Konsument:innen eine immer wichtigere Rolle bei der Marktdurchsetzung spielen.
Österreichweite Aktionen
Von Innsbruck über Ried bis Wien: Reparaturinitiativen, Tauschformate, Workshops und Unternehmensprojekte zeigten, moderiert von Birgit Gahleitner, wie vielfältig und engagiert die österreichische Kreislauf-Community ist. Mit live zugeschalteten Initiativen aus ganz Österreich wurde greifbar, wie stark das Momentum bereits ist, unter anderem waren dabei: Alexandra Porenta mit dem Clothing Swap by every, Anita Huber-Katzengruber mit der Schuhputzaktion „in the box“/SLOWFASHION GmbH, Anna Fessler mit einem Näh- und Repaircafé von GRAND GARAGE und Volkshilfe OÖ sowie Christine Bertl mit dem dritten Circular Open Table für Female Innovators im Studio Wassser.
Warum das wichtig ist
Der Circular Monday macht sichtbar, dass Kreislaufwirtschaft keine Randerscheinung ist – sondern ein Weg zu
- Ressourcenunabhängigkeit
- Wettbewerbsfähigkeit
- regionaler Wertschöpfung
- Innovationskraft
Danke an alle Beteiligten in Österreich!
Der Aktionstag zeigt, was möglich ist, wenn Unternehmen, Konsument:innen, Initiativen und Politik gemeinsam anpacken.
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(01.12.2025)




