Kick-off der Circular Foresight Initiative: Gemeinsam für die zirkuläre Zukunft im Grenzraum Bayern–Österreich
Mit dem offiziellen Projektstart der Circular Foresight Initiative (CFI) ist ein starkes grenzüberschreitendes Netzwerk zur Förderung der Kreislaufwirtschaft gestartet. Beim Kick-off in Burghausen kamen erstmals alle Projektpartner persönlich zusammen, um die gemeinsame Zusammenarbeit zu starten.
Ein gemeinsamer Ansatz für aktuelle Herausforderungen
Die bayerisch-österreichische Region steht vor einem doppelten Transformationsdruck: Der Wandel hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft trifft auf strukturelle Veränderungen in der Industrie. Die Kreislaufwirtschaft bietet hier konkrete Lösungsansätze – von der Reduktion von Materialverbrauch und Emissionen bis hin zu resilienteren Lieferketten.
Starke Partnerschaft für zirkuläre Innovation
Die Circular Foresight Initiative vereint sieben führende Organisationen aus Bayern und Österreich: die Wirtschaftsförderung Burghausen (Leadpartner), die Technische Hochschule Rosenheim/Campus Burghausen, Business Upper Austria, den Umweltcluster Bayern, die Standortagentur Tirol, Innovation Salzburg sowie das Ressourcen Forum Austria. Gemeinsam treiben sie die Entwicklung zirkulärer Wertschöpfungsmodelle voran.
Neue Methodik für die Transformation
Die eigens entwickelte Circular Foresight Methodik (CFM) kombiniert Szenarioanalysen mit Corporate Foresight und richtet den Fokus gezielt auf zirkuläre Geschäftsmodelle. Sie bildet die Grundlage für die gemeinsame Erarbeitung von Strategien mit Unternehmen, insbesondere kleinen und mittleren Betrieben.
Grenzüberschreitendes Netzwerk als Schlüssel
Ziel der Initiative ist der Aufbau eines langfristigen Innovationsnetzwerks, das Wissen bündelt, Unternehmen unterstützt und konkrete Lösungen für die zirkuläre Transformation entwickelt. Das Projekt läuft bis Juni 2028 und wird im Rahmen des Interreg-Programms Bayern–Österreich von der Europäischen Union kofinanziert.
Relevante Schlagworte
(09.04.2026)





