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Gemeinden

Kreislaufstadt. Lösungen für Klima und Lebensqualität.

Am 28. Mai 2025 fand in Salzburg der bereits fünfte „Circular Cities & Regions Roundtable“ des Circular Economy Forum Austria im Rahmen des 6. Nationalen Ressourcenforum statt, um die Rolle von Städten, Gemeinden und Regionen als zentrale Akteure der Kreislaufwirtschaft und ihre Beiträge zur Erreichung der nationalen Klimaziele zu diskutieren.

Städte als Hebel für Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz

Der Roundtable widmete sich der Frage, wie Städte und Regionen zu zentralen Akteuren der Kreislaufwirtschaft werden können – und wie durch gezielte Maßnahmen ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Wertschöpfung und Lebensqualität verbunden werden können. Im Mittelpunkt standen konkrete Ansätze, wie Klimapionierstädte ihre Klimaschutzpläne durch zirkuläre Strategien wirkungsvoll erweitern können. Der strukturierte Austausch zwischen österreichischen und internationalen Kommunen, Fachexpert:innen sowie Vertreter:innen der Verwaltung zeigte: Eine wirksam umgesetzte Kreislaufwirtschaft bietet nicht nur Vorteile für das Klima, sondern stärkt auch die regionale Innovationskraft und den sozialen Zusammenhalt. 

Impulse aus Graz und Stuttgart – Kreislaufwirtschaft als urbaner Gestaltungsraum

Mit kurzen Impulsen eröffneten Thessa Doncheva (Stadt Graz) und Christoph Soukup (Stadt Stuttgart) die Diskussion: Sie berichteten von bestehenden Projekten und Erfahrungen, wie Kreislaufwirtschaft in Städten konkret sichtbar und spürbar wird – etwa durch kreative Leerstandnutzung, Reparaturinitiativen, Tauschbörsen und Wiederwendung von Materialien. Gerhard Weiner von der naBe-Plattform stellte im Anschluss zirkuläre Kriterien in der öffentlichen Beschaffung vor – ein Hebel mit enormem Potential, um sowohl klimarelevante Emissionen zu senken als auch regionale Märkte zu stärken. Ergänzt wurden die Diskussionen durch einen Fokus auf Bevölkerungseinbindung und Lebensqualität: Denn eine erfolgreiche Transformation gelingt nur, wenn Menschen mitgenommen werden und die Vorteile einer zirkulären Stadt spürbar werden.  

Plattform für Umsetzung und Kooperation

Der Roundtable bot Raum für vertiefte Diskussionen, Kooperationsideen und die Entwicklung gemeinsamer Pilotprojekte. Die Veranstaltung unterstrich damit einmal mehr, dass regionale Akteur:innen – insbesondere Städte – entscheidende Treiber der nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie sind. Durch gezielte Maßnahmen in Bereichen wie Beschaffung, Bau, Mobilität oder Abfallvermeidung können sie konkrete Beiträge zu den Klimazielen leisten – und zugleich nachhaltige Innovationen vor Ort fördern. „Städte, Gemeinden und Regionen sind Schlüsselakteure für die Umsetzung der Kreislaufwirtschaftsstrategie. Mit dem Circular Cities & Regions Roundtable schaffen wir einen Ort der Umsetzung – wo Akteure voneinander lernen, Allianzen bilden und konkrete Schritte gehen können“, so das Resümee von Valerie-Sophie Schönberg, Vorstandsmitglied des Circular Economy Forum Austria. 

Weiterführende Informationen
  • Dieser Text von Elena Stelzig und Valerie Schönberg (beide Circular Economy Forum Austria) fasst einen Roundtable zusammen, der im Rahmen des Sechsten Nationalen Ressourcenforums im Mai 2025 in Salzburg organisiert von Circular Economy Forum Austria stattfand. Weitere Informationen zum Sechsten Nationalen Ressourcenforum finden Sie hier.

  • Alle Präsentationen finden Sie hier.

  • Mehr Informationen zum Circular Cities and Regions Roundtable und zum Circular Economy Forum Austria finden Sie
    hier. Das Format wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) gefördert. Vertreter:innen aus Städten, Gemeinden und Regionen sind herzlich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und künftige Roundtables mitzugestalten.

(01.12.2025)

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