Stimmen zum NRF 2019

 

 

„Durch die Digitalisierung ergeben sich völlig neue Herausforderungen für die Herstellung und den Vertrieb von technischen Gütern und Dienstleistungen. Daher sind neue Geschäftsmodelle notwendig. Durch Cradle to Cradle können 40 Jahre Umweltdiskussionen als Innovationschance genutzt werden.“

Michael Braungart

Professor, Leuphana-Universität Lüneburg, EPEA Internationale Umweltforschung

 

„Wenn es stimmt, dass ein Paar Jeans 35 Kg Natur in Form von Material-Input „kosten“, ein Smartphone 70 Kg, ein Fahrrad 400 Kg, ein Laptop aber 12 Tonnen, dann haben wir angesichts der Begrenztheit der Ressourcen auf unserem Planeten ein „Problem“! Eine nachhaltige Art und Weise, zu produzieren und zu konsumieren, ist der Weg. Ressourceneffizienz ist der Wegweiser. Ich freue mich daher sehr, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Nationalen Ressourcenforums 2019 in Salzburg, dem Sitz des Ressourcenforums Austria, herzlich willkommen heißen zu dürfen. Diese intensiven Tage in Salzburg im Dienst der Netzwerkbildung, von Erfahrungsaustausch, Wissensvermittlung und Dialog, mögen ein weiterer wichtiger Impuls für gelebte Ressourceneffizienz sein.“

Wilfried Haslauer

Landes-hauptmann Land Salzburg

 

„Kein Abfall, hohe Recycling- und Re-Use-Quoten sowie Wirtschaften in Kreisläufen sind aktuell zentrale politische Forderungen. Damit diese Forderungen nicht nur politische Wunschvorstellungen bleiben und die Ressourcenwende wirklich stattfindet, treffen sich beim Dritten Nationalen Ressourcenforum in Salzburg Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um Lösungen zu finden. Seien Sie dabei und bestimmen Sie die Zukunft mit!“


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udolf Zrost

Präsident Ressourcen Forum Austria

 

„Ich bin überzeugt: Umweltschutz und Wirtschaftswachstum gehen Hand in Hand. Wir müssen weg von der ‚Wegwerfgesellschaft‘ – hin zu einer Kreislaufwirtschaft, in der wir Rohstoffe vermehrt recyceln und Ressourcen effizienter nutzen. Dazu braucht es innovative Ansätze, die konsequent umgesetzt werden. Das Nationale Ressourcenforum führt Theorie und Praxis zusammen. Es bietet innovativen Ansätzen eine große Bühne und trägt maßgeblich dazu bei, unser Land zukunftsorientiert zu weiterzuentwickeln“

Elisabeth Köstinger

Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus

 

„Nachhaltiger Gebrauch von natürlichen Ressourcen ist ein Muss. Die Energiewende zur Erreichung der Klimaziele erfordert auch eine radikale Ressourcenwende. Dies bedeutet, dass wir mit weniger Ressourcen intelligenter umgehen müssen – unter Wahrnehmung der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und unserem Lebensraum, der Mutter erde. Dabei muss sichergestellt werden, dass auch die ärmeren Mitglieder der Gesellschaft bei uns und in der ganzen Welt ihren Lebensstandard verbessern können.“

Xaver Edelmann
Gründer und Vizepräsident des World Resources Forum

 

„Nachhaltigkeit drückt sich nicht nur durch Klimaschutz, sondern vor allem auch durch einen bewussteren Umgang mit unseren Rohstoffen aus. In den Gemeinden wird die Zukunft gestaltet. Den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ist es dabei wichtig, eine lebenswerte Umgebung für die nächste Generation zu schaffen. Daher unterstützt der Österreichische Gemeindebund dieses Projekt von Anfang an.“

Alfred Riedl

Präsident des Österreichischen Gemeinde-bundes

 

„Die Transformation hin zu einer ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen Gesellschaft erfordert eine tiefgreifende Umstrukturierung des Gesamtenergiesystems hin zu erneuerbaren Energien sowie die Erschließung von Effizienzpotenzialen. Dabei ist es insbesondere notwendig, die mit dieser Transformation verbundene Ressourceninanspruchnahme sowie mögliche Synergien und Zielkonflikte zwischen Ressourcen- und Klimaschutzpolitiken systematisch zu erfassen. In aktuellen Forschungsvorhaben zeigen wir, wie ein verbundener ambitionierter Klima- und Ressourcenschutz hilft, sowohl Deutschlands Ressourcen- als auch Klimaziele bis 2050 zu erreichen.“

Harry Lehmann

Umwelt-bundesamt (Deutschland)

 

„Unsere Herausforderung besteht ebenfalls darin, aktuelle Umweltprobleme als einzelnes Unternehmen anzugehen und dafür Lösungen in der täglichen Praxis zu finden. Wir werden den bereits vor einigen Jahren begonnen Weg des ,Cradle to Cradle‘ Produktdesigns engagiert weitergehen. Heute ist es technologisch sehr wohl möglich leistungsfähige Reinigungsprodukte zu entwickeln, die gleichzeitig höchste Umweltstandards entlang der gesamtem Wertschöpfungskette erfüllen.“

Franz Studener

Geschäftsführer, Erdal GmbH

 

„Ressourceneffizienzmaßnahmen entlang der Wertschöpfungskette können große Einsparpotenziale erschließen. Akteure, die ihre Produktion aufeinander abstimmen und Kooperationen bilden, können ihren Material- und Energieeinsatz senken, Kosten reduzieren und zusätzlich Wettbewerbsvorteile oder sogar neue Geschäftsideen generieren. Gute-Praxisbeispiele zeigen, dass Ressourceneffizienzmaßnahmen, die über Wertschöpfungsstrukturen hinweg umgesetzt werden, einen hohen Wirkungsgrad erzielen können.“

Ulrike Lange

VDI Zentrum Ressourceneffizienz