Update Projekt Materialeffizienzlabor

Im Materialeffizienzlabor werden praktische Ansätze gesucht, in Betrieben Materialkreisläufe zu schließen, Chemikalieneinsatz zu reduzieren und Abfälle zu vermeiden. Im Pilotprojet arbeiten 10 Betriebe an diesen Themen. Sie kommen aus der metallverarbeitenden, der holzverarbeitenden und der Kunststoffindustrie aus Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg

Potentialanalysen zur Reduktion des Materialeinsatzes

In der ersten Projektphase werden mit den Betrieben Potentialanalysen ausgearbeitet, in denen relevante Potentiale zur Reduktion des Materialeinsatzes und zur Kostenreduktion angesprochen werden. Dabei wird Wert darauf gelegt, umsetzbare Ansätze zu finden. Im weiteren Verlauf wird in Gruppen und mit externen Experten an der Lösung von gemeinsamen Problemen weitergearbeitet. Zurzeit werden die Potentialanalysen fertiggestellt.

Bei den metallverarbeitenden Betrieben steht die Pflege und laufende Reinigung von Kühl/Schmiermitteln und sonstigen Hilfsstoffen im Vordergrund. In vielen Betrieben steht die systematische Analyse von Rohmaterialabfällen in der Produktion, z. B. mit dem Ishikawadiagramm, die Bewertung der einzelnen Ursachen und die Suche nach Ansätzen ihrer Vermeidung im Fokus: Das betrifft den Zuschnitt, die Optimierung des Lackauftrages oder auch die getrennte Sammlung von Abfällen, um ihre Verwertung zu ermöglichen. Verwertungsmöglichkeiten werden zurzeit z. B. für getrennte Kunststoffabfälle oder sortenreine Schlämme gesucht. Die Reduktion des Wassereinsatzes zum Reinigen, aber auch zum Kühlen bildet einen weiteren Arbeitsschwerpunkt. Als organisatorische Ansatzpunkte stellten sich die Analyse des Lebenszyklus mit besonderem Fokus auf der Beeinflussung der Lieferkette und der Nachverfolgbarkeit der Rohstoffe und das innerbetriebliche Vorschlagswesen heraus.

Start der zweiten Projektphase

In der zweiten Projektphase werden im Rahmen des eigentlichen Materialeffizienzlabors die Teilnehmer gemeinsam mit externen Experten versuchen, für diese Probleme tragfähige Lösungen zu finden.Als Schwerpunktthemen für die zweite Projektphase zeichnen sich ab:

  • Optimale Ausnutzung im Zuschnitt,
  • Optimierung des Lackauftrages,
  • Standzeitverlängerung von Kühl/Schmiermitteln und Hydraulikölen,
  • die Analyse des Lebenszyklus mit besonderem Fokus auf der Beeinflussung der Lieferkette, und
  • das innerbetriebliche Vorschlagswesen.

Wenn Sie Interesse haben, mitzuarbeiten, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf! Falls wir schon zusammenarbeiten, freuen wir uns auf den nächsten Kontakt.