Was bringt die zirkuläre Zukunft?
Diese Frage beschäftigt derzeit viele Unternehmen. So auch die Teilnehmer:innen der ERFA Kunststoffrecycling, die sich vor Kurzem bei Borouge International trafen und unter anderem über den Einsatz von PCR-Kunststoff im Automobilsektor diskutierten.
Gefördert durch:

Das Beispiel steht stellvertretend für viele aktuelle Fragen der Kreislaufwirtschaft: Technologisch ist vieles bereits möglich. Die Unsicherheit liegt zunehmend darin, wie sich Märkte, Kundenanforderungen, Rohstoffverfügbarkeit und regulatorische Rahmenbedingungen entwickeln werden. Genau hier setzt die Circular Foresight Initiative an, die Vanessa Ikic von Business Upper Austria und Andreas Van-Hametner vom Ressourcen Forum Austria im Rahmen der Veranstaltung vorstellen durften.
Gemeinsames Wissen für die Zukunft
Das INTERREG Bayern–Österreich Projekt von sieben Partnern verbindet Corporate Foresight und Szenarioanalysen mit einem klaren Fokus auf Kreislaufwirtschaft. Gleichzeitig bringt es Kreislaufwirtschaftspioniere aus Bayern und Österreich zusammen, um ihr Erfahrungswissen systematisch für den Blick in die Zukunft zu nutzen. Denn: „Gemeinsames Wissen ist mehr als die Summe des individuellen Wissens.“ Corporate Foresight soll die Zukunft dabei nicht vorhersagen, sondern Unsicherheit strategisch bearbeitbar machen. Also nicht die Frage beantworten „Wie hoch wird der Rohstoffpreis 2035 sein?“ sondern vielmehr: „Was bedeuten unterschiedliche mögliche Entwicklungen für unsere heutige Produkt-, Technologie- und Beschaffungsstrategie?“
Von Trends zu Zukunftspfaden
In Workshops bietet die Circular Foresight Initiative teilnehmenden Unternehmen die gemeinsame Analyse und Erarbeitung von Trends, Szenarien und Zukunftspfaden. Der Nutzen: für Unternehmen liegt in der frühzeitigen Erkennung relevanter Entwicklungen, der strategischen Orientierung und der Identifikation neue Geschäftschancen. Zudem bietet die Initiative die Möglichkeit mit Kreislaufwirtschaftspionier:innen und Expert:innen aus Bayern und Österreich zu vernetzen.
Mehr zur Circular Foresight Initiative
Die Circular Foresight Initiative ist ein Projekt von Wirtschaftsförderung Burghausen (Leadpartner), Technische Hochschule Rosenheim/Campus Burghausen, Business Upper Austria, den Umweltcluster Bayern, die Standortagentur Tirol, Innovation Salzburg sowie Ressourcen Forum Austria und wird gefördert durch das EU-Programms INTERREG Österreich-Bayern 2021-2027.
Relevante Schlagworte
(03.10.2026)






