Workshopbericht | Ideenmanagement für Ressourceneffizienz

Die große Bedeutung von betrieblichem Ideenmanagement für die Steigerung der Ressourceneffizienz diskutierten am 12. Februar 2020 ExpertInnen und Interessierte UnternehmensvertreterInnen in Fohnsdorf (Steiermark). Hier finden Sie den ausführlichen Bericht dazu.

Notwendigkeit der Ressourcenwende

Wirtschaftliche Entwicklung erfordert zumeist Materialeinsatz. Der global steigende Ressourcenverbrauch mit seinen Folgen wie Klimawandel, Knappheiten und Volatilitäten macht eine Ressourcenwende, also die absolute Entkoppelung von wirtschaftlicher Entwicklung und Materialverbrauch unabdingbar. Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie sind dafür entscheidende Lösungsparadigmen, die produzierenden Betriebe dafür ein entscheidender Akteur.

Ideenmanagement für Ressourceneffizienz

Die besten Ideen für Optimierungen kommen dabei oft aus den Unternehmen selbst! Das Wissen und die Erfahrungen der MitarbeiterInnen im eigenen Unternehmen gezielt nutzen um kontinuierlich an der Verbesserung der Ressourceneffizienz zu arbeiten, stellt oft eine Herausforderung dar. Der Workshop stellte Methoden und Erfolgsbeispiele vor, damit andere Unternehmen in Zukunft diese Potenziale besser nutzen können.

Ideenmanagement bzw. betriebliches Vorschlagswesen kann wesentlich zur Steigerung der betrieblichen Material- und Energieeffizienz beitragen und unterstützt bereits implementierte Managementsysteme.

Take Home Messages

  • Ressourcenwende: Steigerung von Ressourceneffizienz und Ressourcen-produktivität in Österreich als Ziel.
  • Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und Bioökonomie sind einander beeinflussende Lösungsansätze
  • Abgerufenes Erfahrungswissen der Mitarbeiter kann ähnlich stark wie neue Technologien zu Materialeinsparungen führen.
  • Es gibt keine falschen Ideen – bei Brainstorming ist alles erlaubt!
  • Rahmenbedingungen für Ideenfindungsprozess wesentlich: Zeitpunkt, Auswahl Personen, Ziel, methodisches Setting.
  • Person die Sitzung/Projekt leitet ist für Rahmenbedingungen verantwortlich.
  • Im Projekt wird ein Potenzialanalysetool erstellt. Es steht Unternehmen in Kürze kostenlos zur Verfügung.

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