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Wie geht Nachhaltigkeit in der Krise?

Oktober 11 | 10:00 - 12:00

Sehr gerne weisen wir als Kooperationspartner auf folgende Veranstaltung unseres Kooperationspartners Industriellenvereinigung Salzburg am 11. Oktober 2022 hin:

Wie geht Nachhaltigkeit in der Krise?

Industrie im Spannungsverhältnis zwischen kurzfristigen Maßnahmen und nachhaltiger Sicherheit

Thema

Herausforderung Versorgungssicherheit: Strom ist in unserer modernen, nachhaltigen und digitalen Welt die Lebensader von Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie. Mit zunehmender Elektrifizierung und Dekarbonisierung wird der Bedarf nach Energie weiter steigen.
Nachhaltige grüne Industriepolitik beschränkt sich aber nicht nur auf hocheffiziente Energieversorgung und den Einsatz erneuerbarer Energien. Ziel der Transformation, weg von CO2-reichen und hin zu CO2-neutralen Energien, ist der ganzheitliche effiziente Einsatz aller Ressourcen, eine resiliente Materialversorgung und der Ausbau einer umfassenden überbetrieblichen Kreislaufwirtschaft. Spätestens mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine und der durch die EU-Sanktionen ausgelösten Energiekrise ist eine ernste Bedrohung für die heimische Wirtschaft akut geworden. Über den Sommer wurde auf Bundes- und Landesebene überlegt, wie Energie eingespart und im Extremfall schlussendlich gelenkt werden kann.

Sonderbeauftragter für grüne Industriepolitik: Um den Green Deal in Österreich optimal umzusetzen und die Klimaziele zu erreichen, gilt es, unsere Industriestandorte mit Investitionen und neuen Technologien konkurrenzfähig zu halten und gleichzeitig einen Dekarbonisierungsbeitrag zu realisieren. Dafür wurden auf EU-Ebene diverse Förderinitiativen eingerichtet bzw. aufgestockt. Zur Entwicklung strategischer Achsen wurde Mitte 2021 ein eigener Sonderbeauftragter in der ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel installiert.

Wasserstoff als Klimaretter?: Überschüsse aus erneuerbaren Energien speichern und diese später in Strom und Wärme umwandeln – das kann Wasserstoff mit seiner hohen Energiedichte. Diese Eigenschaften machen das häufigste chemische Element des Universums zu einem mittlerweile sehr begehrten Grundstoff, der als vielversprechende Option vor allem in den energieintensiven Bereichen für eine klimafreundliche Zukunft gilt – als Treibstoff bewährt er sich bereits

Welche Leitungsmaßnahmen sind notwendig?: Die Austrian Power Grid (APG) hat den Auftrag, Österreich sicher mit Strom zu versorgen und somit die Verantwortung für die Versorgungssicherheit des Landes. Die Basis hierfür ist ein kapazitätsstarkes, robustes Stromnetz, ein Kraftwerksmix bestehend aus Wind-, Wasser- sowie Pumpspeicherkraftwerken sowie der laufenden Abstimmung mit anderen nationalen Netzbetreibern, aber auch international mit den europäischen Übertragungsnetzbetreibern.

Programm

10:00 Begrüßung
Mag. Irene Schulte | Geschäftsführerin Industriellenvereinigung Salzburg
10:05 Aktuelle industriepolitische Entwicklungen & Förderinstrumente auf EU-Ebene
Dr. Michael Losch | Sonderbeauftragter für Grüne Industriepolitik Ständige Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union
10:35 Mit nachhaltigen Innovationen aus der Krise – nationale und regionale Förderungen
Mag. Romana Schwab | Leitung Servicecenter Innovation Innovation Salzburg GmbH
10:55 Wasserstoff – ein Teil der Energiewende?
Dr. Brigitte Bach | COO & Vorständin Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation
11:20 Management in der Energiewende
DI Mag. (FH) Gerhard Christiner | Technischer Vorstand Austrian Power Grid AG
11:45 Diskussion
12:00 geplantes Ende

Programm zum Download

Anmeldung & weitere Informationen

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Begrenzte Teilnehmerzahl. Bitte melden Sie sich bis 4. Oktober unter folgendem Link an: Anmeldung

 

Details

Datum:
Oktober 11
Zeit:
10:00 - 12:00

Veranstalter

Industriellenvereinigung Salzburg
Website:
https://salzburg.iv.at/

Veranstaltungsort

Umspannwerk Aigen
Geroldgasse 4
Salzburg, Salzburg 5020 Österreich
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