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Klimaschulen für Kreislaufwirtschaft begeistern

Wie in 10-15 Jahren gelebt, geplant, gewirtschaft und gewählt wird, entscheidet sich zu einem guten Stück auch schon heute – nämlich in den Klassenzimmern unseres Landes. Die heutigen Schülerinnen und Schüler werden die Forschinnen und Forscher, Unternehmerinnen und Unternehmer und Politikerinnen und Politiker sein. Deshalb ist es besonders wichtig, ihnen heute in der Schule das nötige Bewusstsein und Wissen als Rüstzeug für die großen zukünftigen Aufgaben mitzugeben.

Bildung Symbolbild; Bildnachweis: pixabay.com
Bildung Symbolbild; Bildnachweis: pixabay.com

Das Programm Klimaschulen, des Klima- und Energiefonds versucht genau das – nämlich Schülerinnen und Schüler intensiv über Projektarbeiten gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen und Lehrern in den Schulen für die Klimakrise und ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten zu sensibilisieren. Beteiligen können sich an diesem Programm alle Schulen aus bestehenden Klima- und Energie-Modellregionen.

Neuer Schwerpunkt: Kreislaufwirtschaft/Bioökonomie

Bislang konzentrierten sich die Projekte der Klimaschulen stark auf die Themen Energie und Mobilität. Mit der aktuellen Ausschreibung des Klima- und Energiefonds kommt nun das neue Schwerpunktthema „Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie“ hinzu. Um die Schulen in KEM-Regionen und ihre Lehrerinnen und Lehrer über den neuen Schwerpunkt und mögliche Themensetzungen zu informieren organisierte der Klima- und Energiefonds Anfang Februar ein Informationswebinar.

Ressourcen und Kreisläufe

Andreas Van-Hametner, Geschäftsführer des Ressourcen Forum Austria hielt bei diesem Webinar einen Impulsvortrag, in dem er den Bogen von den großen ökologischen Problemlagen, den wirtschaftlichen Herausforderungen bis hin zur Notwendigkeit einer Ressourcenwende spannte. Dabei erläuterte er zum einen das Zusammenspiel der Konzepte Ressourceneffizienz, Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft und zum anderen zeigte er die aktuelle politische Rezeption bzw. Umsetzung in Europa und Österreich auf. Besonders hob er dabei die Bedeutung eines reduzierten Ressourcenverbrauchs als Beitrag zum Klimaschutz hervor.

Kleidung, Elektronik, Kunststoff

In praxisinahen Beiträgen stellten im Anschluss Nunu Kaller, Jürgen Münzner (Afb-Group) und Sören Lex (plasticpreneur) jene Themen- und Wirtschaftsbereiche vor, die am stärksten dem täglichen Leben von Kindern und Jugendlichen entspringen: Kleidung, Elektronik und Kunststoff (Verpackungen). Sie zeigten dabei Problemlagen auf, die mit Schülerinnen und Schülern in Klimaschulen-Projekten bearbeitet werden könnten.

Die Referate und Diskussionsbeiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten einerseits die große Rolle von Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie neben der Energiewende für die Bewältigung der Klima- und Umweltkrise, andererseits aber auch das große Engagement in Österreichs Schulen sich für eine ressourcenschonende Zukunft zu engagieren!

 

Mehr Informationen:

Mehr Informationen zu den Klimaschulen finden Sie hier: https://klimaschulen.at

(09.02.2022)

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